Neustadt am Rübenberge - Mythen, Märchen und Fakten zur Stadtgeschichte
Hier findet Ihr Interessantes zu den Mythen und historischen Fakten zu Neustadt am Rübenberge / NRÜ (am Rbge). Mit ein paar Mythen wird hier kräftig aufgeräumt. Viel Spaß beim Lesen.
Bauhaus Architektur in Neustadt am Rübenberge: Die Villa Lampert
Neustadt war von Ackerbürgerhäusern geprägt. Doch verschlossen sich manche Neustädter keineswegs moderner Kunst und Architektur. 1929/30 entstand ein architektonisches Highlight: Die “Villa Lampert” wurde im kühlen, maschinellen Bauhaus-Stil errichtet und hob sich durch ihr ultra-modernes Design signifikant vom Stadtbild ab. Wir haben die Geschichte der ”Villa Lampert” recherchiert. Finden Sie Pläne, Fotos und Ansichten des Gropius-Hauses auf ruebenberge.de und tauchen Sie ein in die Moderne der späten 20er Jahre.
Das Haus prägte bis nach dem 2. Weltkrieg das Stadtbild. Dann mußte es weichen.
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Die Winterschule - eine moderne landwirtschaftliche Schule in Neustadt am Rübenberge 1892
Albrecht Daniel Thaler aus Celle war einer der ersten Agrarwissenschaftler, der die theoretischen Grundlagen für eine leistungsfähige Landwirtschaft schon um 1857 identifizierte. Darauf basierend entstand ein Konzept für eine Agrarschule. Bis 1892 gab es eine moderne Agrarschule in Nienburg. Als diese schließen mußte, ergriff der damalige Landrat des Kreises Neustadt, Dr. Dewitz von Woyna, die Gelegenheit und erwarb sie für den Kreis. Unter dem Ökonomierat Brand wurde also in Neustadt eine hochmoderne landwirtschaftliche Schule unter dem Namen “Kreiswinterschule” etabliert. 1892 begann der Unterricht.
Lesen Sie mehr über die Geschichte der Kreiswinterschule in Neustadt
Baracken - Zeiten akuten Wohnungsmangels in NRÜ
Baracken wurden schon 1939 aufgestellt, um den Bedarf zu decken. Und bis in die 60er beherrschten Barackensiedlungen einen Teil des Neustädter Stadtbildes.
Bilder aus Neustadt am Rübenberge: Der Heini Nülle Platz in alten und neuen Ansichten
Neustadt hat sich in den letzten 100 Jahre sehr gewandet. Am heutigen Heini Nülle Platz teilten sich schon im Mittelalter die Wege aus der Stadt Neustadt am Rübenberge heraus. Am Beispiel des Heini Nülle Platzes haben wir alte Postkarten, Bilder und Kartenmaterial ausgewertet und vergleichen nun alte Ansichten mit dem aktuellen Erscheinungsbild Neustadts.



Andy on 27 Apr 2009 at 21:38 #
Hallo
tolle Seite. Ich bin neu in Neustadt und habe hier viel über die Stadt gelernt und gelesen. Da geht man gleiche mit offeneren Augen durch die Stadt. Vielen Dank und weiter so, ich hoffe, es gibt noch viele weitere Texte die ich hier lesen kann.
Tina Ziemer on 21 Jul 2009 at 16:26 #
Tolle Seite, sehr informativ und immer wieder spannend. Weiter so!
michael on 24 Jul 2009 at 15:18 #
Ich habe eine Frage !!!Die Leutnamswiese:War dies ein Feld in der ganze Geschichte oder stand da mal was?Oder ein Teil der Wiese war mal Verbaut!Könnt Ihr mir da hilfreich sein und mehr Auskunft geben??Wär eine grosse hilfe1Vielen Dank!!
chackyman@yahoo.de
admin on 28 Jul 2009 at 10:29 #
Hallo
bis ca. in die 70er Jahre des letzen Jahrhunderts war die Leutnantswiese tatsächlich verbaut. Dort hatte der TV Blau Weis Neustadt (Tennisverein) 4 Tenisplätze und ein kleines Vereinsheim. Der Tennisplatz wurde dann aber in den Neustädter Norden umgesiedelt, damit hier eine allgemein zu nutzende Parkanlage entstehen kann. Ob es eine Bebauung davor gab, werden wir mal recherchieren. Es ist aber nicht warscheinlich, da die Leutnantswiese ein typisches Überschwemmungsgebiet ist.
Details folgen.
ruebenberge.de
Rüdiger on 01 Nov 2009 at 10:59 #
Zur Leutnantswiese.
War der Bereich der heutigen Grünanlage Leutnantswiese nicht früher der Festungs-Graben um die Amtsgartenfestung? Ich erinnere, dass dieser Graben nach 1945 dann zunächst mit Müll verfüllt wurde, insbesondere dort, wo sich heute der Spielplatz befindet.
Welf Murken Steinhude on 02 Nov 2009 at 08:46 #
Hallo, heute habe ich diese Seite entdeckt und voller Spannung gelesen. Da wir z.Zt. mit dem Wasserstand des Meeres zu tun habe, bin ich besonders erfreut aus dem Jahr 59
den Wetterzustandsbericht zu lesen. Ich kann mich an den Sommer gut erinnern, dennwir konnten unseren Hafen im Segelclub Steinhude SLSV nicht nutzen. Die Brände im Moor
haben mir als Junge Angst gemacht. Ich meine, die Brände wurden auch mit Löschflugzeugen bekämpft.Kann das sein, oder war die Aktion bei späteren Feuern?
Viele Grüße welf murken
admin on 02 Nov 2009 at 12:08 #
Hallo, vielen Dank fürs Feedback. Ich kann mich erinnert, dass 1975 Löschflugzeuge Wasser aus dem Steinhuder Meer entnommen haben. Ich erinnere mich aber nicht, was damals gebrant hat. Löschflugzeuge gibt es seid 1953. Es ist also möglich, dass diese damals eingesetzt wurde.
joachim dyck on 12 Dez 2009 at 12:48 #
Lieber Hartmut, ich gebe den Lobenden Recht: Informative Seiten! Man wünschte sich noch mehr alte Photos. Vielen Dank für die Übermittlung, herzlich dein Jochen.