Die Stadt hatte ursprünglich, wie Ludolf von Campen 1331 beschreibt, vier Ausgänge. Unter Erich II wurde das Nordtor (Nikolaitor) 1582/84 geschlossen und abgebrochen und der Wall, vom Erichsberg her bis zur Mühle verlängert. (Wilhelm Winkel. Geschichte der Stadt Neustadt am Rübenberge. Hrsg: Kreisgruppe Neustadt des Heimatbundes Niedersachsen und der Stadt Neustadt,___,S102)

Erst im 19. Jahrhundert wurde der Wall an der verlängerten Leinstraße wieder geöffnet und ein Ausgang aus der Stadt und eine kurze Verkehrsanbindung in die nördlichen Dörfer erstellt. Der ehemalige Stadtgraben wurde mit einem Durchlass bzw. einer Brücke überspannt. Den Schlussstein dieser Brücke haben aufmerksame Bürger anlässlich eines Straßenneubaus geborgen und in einem nahegelegenen Wohnhaus zur Erinnerung mit eingemauert.

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Brückenschlussstein der Leinebrücke in Neustadt am Rübenberge

Er trägt das Zeichen König Georg IV (1820-1830) und die Jahreszahl 1824. [HD, November 2006]


 

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