Neustadt war ein Durchgangsort für die Handelslinie Hannover - Bremen. Die Leineschifffahrt gewann an Bedeutung und versank mit dem Entstehen eines Eisenbahnnetzes.

Heeresstraßen und Wasserwege sind seit alter Zeit maßgebend gewesen für die Entstehung von Siedlungen. Schon seit dem 9. Jh. sind die Menschen, die begannen, sich an den Flussufern anzusiedeln, auch Leine aufwärts gefahren.

Einst war die Leine ein wichtiger Transportweg. Im 30 jährigen Krieg lag die Leineschifffahrt brach, wurde aber 1648 nurch das Fürstentum Braunschweig wieder aufgenommen.

Im Jahre 1847 hielt der erste Zug am Bahnhof in Neustadt, um Ehrengäste auf der Fahr auf der neuen Eisenbahnstrecke Hannover-Bremen aufzunehmen.

Tragische Eisenbahnunglücke haben Neustadt bereits erschüttert, der schlimmste davon ereignete sich 1905 auf dem verhängisvollen Bahnübergang an der Nienburger Strasse.

Zwar verkehrten schon 1847 Züge durch Neustadt, doch Autos waren noch lange danach eine Rarität. Zwar wurde 1895 schon ein Auto in Neustadt gesichtet, doch dauerte es bis 1921, bis ein posteigener Bus den motorgetriebenen öffentlichen Nahverkehr einleutete.

Der Hochgeschwindigkeitszug erreichte bis zu 230 Stundenkilometer. Sein Anblick war etwas besonderes in Neustadt.

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