Die heutige Bundesstraße 6 war schon in den vergangenen Jahrhunderten und von jeher ein bedeutender Verkehrsweg. Ganze Heere zogen über sie hinweg, sie war ein wichtiger Handelsweg. Sie hat Bauern, Händler, ganze Heerscharen und auch gekrönte Häupter erlebt. Bauernkarren, Handelswagen, Postkutschen und edle Chaisen haben ihren Staub aufgewirbelt.

Daher stellt die Überquerung der Leine, somit auch der Bereich der heutigen Kreuzung Hannoversche Straße- Mecklenhorster Straße und vor dem früheren „Hotel Zum Stern“ einen markanten Teil vor den Toren der alten Stadt Neustadt dar. Er soll nun umgebaut und geändert werden. Tatsächlich haben sich diese Stelle und die ganze Straße im Laufe der Jahrhunderte immer mal wieder anderen Verhältnissen anpassen müssen. Das wollen wir im Folgenden untersuchen.

Schon in alten Zeiten führte der Weg zwischen dem Bistum Bremen und Hildesheim über die Leine in Neustadt. Der Merianstich von um 1654 zeigt noch 3 fragile Holzbrücken, die oft von Hochwasser und Eisgang zerstört und danach aufwendig repariert werden mussten. Handelsleute kamen nicht umhin, die Brücken in Neustadt zu benutzen. Das ging nicht immer unfallfrei ab, besonders auf den steilen Rampen zur östlichen Brücke gab es schwere Unfälle.

Am 20. März 1669 ereignete sich dicht bei der Brücke in Neustadt ein tödlicher Unfall, bei dem ein Leester Fuhrmann Namens Lüdeke Schierenbeck sein Leben lassen musste. Er befand sich mit seinem Fuhrwerk auf dem Wege nach Hannover. (Barby)

Nicht nur deshalb wurde 16 86/ 89 die große steinerne Brücke gebaut, 1736 die Brücke über den Mühlenkanal.

Merian Stich von Neustadt am Rübenberge

Merian Stich von Neustadt am Rübenberge

Auf dem Merianstich (vor 1654?) ist unten links der Wegeabschnitt dargestellt, der hier vorgestellt werden soll. Nach links zweigt der Weg Richtung Hannover ab, er liegt noch eng am damaligen Leineufer. Nach rechts verläuft der Weg, auf dem die heutige Suttorfer Straße liegt. Die beiden Reiter kommen wohl aus Richtung des späteren Mecklenhorst.

 

Plan um 1751 - Mit Darstellung der „Hannoverschen Heerstraße“ (Nds HStA 12 f Neustadt 1pk, Ausschnitt). Der aus Hannover kommende Weg schwingt in großen Bogen zur Leinebrücke hin.

Plan um 1751 – Mit Darstellung der „Hannoverschen Heerstraße“ (Nds HStA 12 f Neustadt 1pk, Ausschnitt). Der aus Hannover kommende Weg schwingt in großen Bogen zur Leinebrücke hin.

Plan um 1757

Plan um 1757 (Fesca von 1757)

 

 

 

Skizze von vor 1770: Rechts der Dammkrug, der nach dem Rezess von 1753 entstanden war

Auf diesem Plan von ca. 1769 (eventuell 1764) wird die Verkehrssituation vor der Brücke nach Neustadt verständlich dargestellt. Die Häusergruppe rechts gehörte zum Anwesen des Gastwirts Balthasar Buchholz, der sich gewaltsam eine Verbindung von der Poststraße zu seinem Hause hin schaffte. Bei dem Gasthaus von Buchholz handelt es sich um das spätere „Hotel Zum Stern“. Auf dessen Grundfläche steht heute ein Senioren- Wohnheim.

Damit erregte der Straßenabschnitt vor der Brücke, das heißt „Vor dem Leinthor“, besondere Aufmerksamkeit, denn:

Im Jahre 1757 ist vor dem Leintor an der Chaussee nach Hannover ein Kirchhof angelegt worden für diejenigen, welche auf dem Kirchhofe in der Stadt keinen Platz mehr fanden, da der Friedhof um die Kirche „vor Leichen überquelle“. Um den Leintor- Friedhof wurde ein Graben angelegt, der Friedhof war aber ansonsten nach allen Seiten offen. Infolge ständigen Geldmangels kam es nie zu einer Einfriedung des Friedhofes. Bis 1765 waren etwa 30 Leichen dort bestattet worden. Um den Friedhof gab es oft Streit. Es kam sogar vor, dass heimliche Beerdigungen dort vorgenommen wurden. Und dann zog der benachbarte Krugwirt Balthasar Buchholz auch noch eine Straße über den Friedhof zur Chaussee, um eine bessere Anbindung seines Kruges zu erreichen. Trotz vieler Proteste hatte Buchholz vollendete Tatsachen geschaffen. Das war das Ende des Friedhofes vor dem Leintor. (Quelle: Barby aus KA Neu Rep 32, 533- 591.1)

 1757 war auch das Jahr, in dem Franzosen das Kurfürstentum Hannover besetzt hatten und hier das Neustädter Land ausplünderten.

Bis ins 17./18. Jahrhundert befanden sich alle Wege, wie auch diese Post- und Heerstraße, in beklagenswerten Zustand. Schon gemäß einer Wegeordnung von 1738 hatten die meisten Orte der Umgebung für den Erhalt der Wege zu sorgen. Auf der unteren Karte ist in verschiedenen Farben angegeben, welche Wegeabschnitte die Gemeinden zu unterhalten hatten. Auf diesem Plan biegt der Postweg von Hannover kommend hinter dem Dammkrug scharf nach Westen ab, um dann in Ufernähe der Leine zu folgen. Es ist nicht auszumachen, ob der Weg hier etwa auf der heutigen Apfelallee verläuft?

Skizze von vor 1770: Rechts der Dammkrug, der nach dem Rezess von 1753 entstanden war

Nach Heiko Leerhoff bezeichnet diese rund 900 m lange Strecke aber den „neuen Weg“, der 1763 einen alten, näher am Leineufer gelegenen Weg ablöste. Der war durch wiederholte Überschwemmungen oft unpassierbar. (Niedersachsen in alten Karten 1985)

Chausseewärter, Ende des 18. Jahrhunderts, in Sommeruniform und in Sommeruniform (Aus „Es begann mit 12.000 Talern“)

Chausseewärter, Ende des 18. Jahrhunderts, in Sommeruniform und in Sommeruniform (Aus „Es begann mit 12.000 Talern“)

 

Chausseewärter, Ende des 18. Jahrhunderts, in Sommeruniform und in Winteruniform (Aus „Es begann mit 12.000 Talern“)

Chausseewärter, Ende des 18. Jahrhunderts, in Sommeruniform und in Winteruniform (Aus „Es begann mit 12.000 Talern“)

Chausseewärter waren für den Erhaltungszustand und Reparaturen der Überlandstraßen zuständig. Sie waren uniformiert, da hoheitliche und Weisundsaufgaben wahrnahmen

Die Verpflichtung zu Spann- und Handdiensten hatte lange Bestand. Mit der Verordnung für das Jahr 1839 „wird daher Königliches Amt dienstergebenst hierdurch ersucht, die Arbeitspflichtigen von der zu leistenden Chaussee- Arbeit baldigst in Kenntnis zu setzen“

Erlass 18 38/39 (Quelle: Museum zur Stadtgeschichte)

Erlass 18 38/39 (Quelle: Museum zur Stadtgeschichte)

In der „Leistungstabelle betreffend die Wegbaudienste des Amts Neustadt behuf Umbau der 5. Meile der Chaussee von Hannover nach Nienburg für das Jahr 1839“ ist,- vermutlich vom Wegbau- Inspektor Wittstein-, aufgelistet, welche Ortschaften welche Leistungen zu erbringen hatten. Für die 3. Meile waren dies Mecklenhorst, Suttorf, Bordenau Frielingen, Metel, Scharrel, die in der Hauptsache Bruchsteine, kleine Kiesel, Grand, Sand und Lehm an verschiedenen Stellen aufzuladen und zumeist am Dammkrug abzuladen und einzuebnen hatten. Wer in den Dörfern die Dienste abzuleisten hatte , hing vom Stand der Einwohner ab und wurde in den Dörfern geregelt.

 

Leistungstabelle (Quelle: Museum zur Stadtgeschichte)

Leistungstabelle (Quelle: Museum zur Stadtgeschichte)

Tatsächlich stellte König Georg III. von England   und Kurfürst von Hannover 1764 12.000 Taler für den Ausbau von Poststraßen zur Verfügung. Der organisierte Bau der Chaussee von Hannover nach Nienburg begann ab 1769.

 

Kurhannoversche Landesaufnahme von 1771

Kurhannoversche Landesaufnahme von 1771

Dieser von Offizieren des hannoverschen Ingenieurkorps aufgenommene, schon recht genaue Plan zeigt vor der Leinebrücke wiederum eine andere Situation. Undeutlich, aber denkbar ist, ob im Straßenbogen zur Leinebrücke hin schon das Wege- oder Zollhaus dargestellt ist.

Meilenstein auf dem Kirchplatz in Neustadt (Foto: Dyck)

Meilenstein auf dem Kirchplatz in Neustadt (Foto: Dyck)

Solche Meilensteine wurden anlässlich des Chausseebaus in bestimmten, regelmäßigen Abständen aufgestellt. An der B6 in Himmelreich hat das Nienburger Straßenbauamt beim 4-spurigen Ausbau ähnliche Steine sicherstellen und im Seitengraben wieder einsetzen lassen.

Seit Mai 1751 nahm ein ordentlicher Postwagen regelmäßig jeden Dienstag den Weg von Hannover nach Nienburg. Der Personenschein von 1843 dokumentiert den geregelten Postkutschen- und Transportbetrieb

Postkutschenschein (Quelle: Museum zur Stadtgeschichte)

Postkutschenschein (Quelle: Museum zur Stadtgeschichte)

Seit 1768 bestimmte eine „Wegegeldverordnung“ dass jeder Benutzer der Heerstraße bei jedem Wegegeld taxmäßig Wegegeld zu entrichten hatte.

Wegegeldquittung, 19. Jahrhundert(Quelle: Museum zur Stadtgeschichte)

Wegegeldquittung, 19. Jahrhundert(Quelle: Museum zur Stadtgeschichte)

„Vor Stünkels Gasthof“ um 1890 (Zeichnung Kaemling nach einer zeitgenössischenFotografie)

„Vor Stünkels Gasthof“ um 1890 (Zeichnung Kaemling nach einer zeitgenössischenFotografie)

Der Gasthof Stünkel, das spätere Hotel zum Stern, (heute steht hier die neue Seniorenresidenz), lag im Kernbereich der Kreuzung. Motorfahrzeuge wurde bisher noch nicht gesichtet. Der erste „Düwelswagen“ durchbrauste die Stadt erst 1895.

Plan um 1900. In diesem Gemarkungsplan um 1900 steht links das Gasthaus Stünkel. In der Straßenecke das vermutliche „Zoll- oder Wegehaus“ zu erkennen

Plan um 1900. In diesem Gemarkungsplan um 1900 steht links das Gasthaus Stünkel. In der Straßenecke das vermutliche „Zoll- oder Wegehaus“ zu erkennen

 

Foto des Frielinger Damms: So hat der Frielinger Damm, auch Frielinger oder Hannoversche Chaussee, die heutige Hannoversche Straße und Bundesstraße 6 um 1900 ausgesehen. (Moldenhauer)

Foto des Frielinger Damms: So hat der Frielinger Damm, auch Frielinger oder Hannoversche Chaussee, die heutige Hannoversche Straße und Bundesstraße 6 um 1900 ausgesehen. (Moldenhauer)

Den wachsenden Verkehrsbedürfnissen kam man 1930 entgegen, indem man die große Leinebrücke verbreiterte.

Gedenkstein: Stein zum Andenken an den Umbau der Leinebrücke 1930 (Quelle: Hergt; Foto Dyck)

Gedenkstein: Stein zum Andenken an den Umbau der Leinebrücke 1930 (Quelle: Hergt; Foto Dyck)

In den 30er und 40er Jahren lag die Federführung für den Straßenbau beim „Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen“, Fritz Todt. Seitdem wurde verstärkter Wert auf Modernisierung, besonders auf bauliche Veränderungen bezüglich u. a. der Trassierung, d.h. der Entschärfung starker Kurven gelegt Aus dieser Zeit stammt der unten dargestellte Vermessungsriss, nach dem die Linienführung erheblich verbessert wurde. Somit lag der Vorrang optisch erkennbar bei der Hannoverschen Straße, der damaligen Reichsstraße 6. Die Mecklenhorster Straße war deutlich untergeordnet. Die Grundlage des Plans ist wohl eine Katasterkarte von um 1890.

Vermessungsriss von ca. 1933

Vermessungsriss von ca. 1933

Bei dieser Gelegenheit wird auch das im Volksmund so genannte „Zollhaus“ abgerissen worden sein. Man kann es im linken Winkel der alten Straßeneinmündung mit der Flurstückbezeichnung 111/ 2 erkennen. Es könnte sich um ein „Wegehaus“ aus der Zeit um 1770 gehandelt haben, als die Benutzer des Weges ihren Beitrag zur Erhaltung beitragen mussten.

Bild aus aus „Neustadt am Ruebenberge, Geschichte in Fotografien“ (Foto von 1933)

Hannoversche Straße vor dem Umbau 1933. Das Gebäude links könnte das sogenannte Zollhaus gewesen sein. (Quelle: „Neustadt am Ruebenberge, Geschichte in Fotografien“)

 

Hannoversche Straße Ecke Mecklenhorster Straße. (Luftfoto, Quelle:)

Hannoversche Straße Ecke Mecklenhorster Straße. (Luftfoto, Quelle:Jürgen Träger, Archiv Region Hannover ARH)

 

Vor dem Hotel zum Stern steht bereits eine Benzin- Zapfsäule

Vor dem Hotel zum Stern steht bereits eine Benzin- Zapfsäule (Postkarte)

Der wachsenden Motorisierung angemessen betrieb nach Kriegsende Valentin Reichert links des „Hotel Zum Stern“ eine Esso-Tankstelle.

Im 2. Weltkrieg erlangte die Grünfläche zwischen den beiden Fahrspuren eine traurige Bedeutung. Bei der Sprengung der Leinebrücke starben 28 britische Soldaten, die hier auf der Verkehrsinsel zunächst begraben, später exhumiert und auf den britischen Soldatenfriedhof verlegt wurden. Zu ihrem Andenken hatte die Neustädter Reservisten- Kameradschaft eine Gedenkstelle angelegt.

Zeitungsartikel aus der Neustädter Zeitung 21.11.2012

Zeitungsartikel aus der Neustädter Zeitung 21.11.2012

Gedenkplatte (Foto Dyck)

Gedenkplatte (Foto Dyck)

Die Gedenkplatte wurde von der Verkehrsinsel zum Kriegerdenkmal an der Suttorfer Straße verlegt.

Eine weitere ausführlichere Erinnerungstafel befindet sich an den Pfeilern der östlichen der Leinebrücke

In der Nachkriegszeit nutzen die amerikanischen Besatzungsmächte Bremerhaven als Anlandungsort für militärische und zivile Fahrzeuge. Auf ihrer Fahrt in den Süden Deutschlands machten sie ihren ersten Halt vor dem Hotel Brüner (später „Zum Stern“) und auf dem Schützenplatz, um hier ihre Fahrzeuge aufzutanken und im Hotel, welches noch requiriert war, zu pausieren. Viele Neustädter nutzen die Gelegenheit, sich von den Amerikanern bis nach Hannover oder weit in den Süden mitnehmen zu lassen. Da waren die „Amis“ großzügig!

Erst nach Jahrhunderten, 1963, wurde der überregionale Durchgangsverkehr aus der Stadt heraus genommen, die B6 führt nun als 4-spurige Umgehungsstraße um den historischen Kern herum. Damit verringerte sich die Bedeutung dieses Knotenpunktes. Mit dem Anschluss der B6 an die Mecklenhorster Straße und dem wachsenden Gewerbegebiet östlich der Stadt verlagerten sich die Verkehrsströme. Angepasst an die nun geringere Bedeutung wurde mit Hilfe von nachträglich eingeschlagenen Leitplanken die Fahrbahn in Richtung Hannover auf eine Fahrspur eingeengt.

 

Blick zum Stern (Foto Dyck)

Blick zum Stern: Hannoversche Straße vor dem Fällen der Bäume (Foto Dyck)

 

Blick längs zur Mecklenhorster: Die Bäume sind gefällt (Foto Dyck)

Blick längs zur Mecklenhorster: Die Bäume sind gefällt (Foto Dyck)

 

Im Vordergrund ist noch der frühere Straßenverlauf erkennbar, bis Leitplanken die Fahrspur Richtung Hannover einengten

Jetzt, 2017, soll die Mecklenhorster Straße grunderneuert und die Einmündung der Hannoverschen Straße neu gestaltet werden. Dass dafür einige recht ansehnliche Bäume gefällt werden mussten, ließ sich nicht vermeiden. Dafür wird auf absehbare Zeit keine Veränderung hier mehr stattfinden müssen.

Entwurf Straßenbauamt Nienburg: So könnte die neue Kreuzung ab 2017 aussehen (Vorabzug SBA)

Entwurf Straßenbauamt Nienburg: So könnte die neue Kreuzung ab 2017 aussehen (Vorabzug SBA)

 

HD Februar 2017

Quellen:

  • Vereinigung der Straßenbau – und Verkehrsingenieure
  • Es begann mit 12.000 Talern, 1989
  • Barby Chronik der Kirchengemeinde Neustadt a. Rbge
  • Manuskript 2003
  • Heiko Leerhoff, Niedersachsen in alten Karten 1985
  • Stadt Neustadt a. Rbge
  • Museum zur Stadtgeschichte
  • Archiv Region Hannover AHV

 

 

Anlagen:

Neustädter Zeitung 12.12.2016

Neustädter Zeitung 12.12.2016

 

Wegebaudienst: Aufforderung Hand und Spanndienst

Wegebaudienst: Aufforderung Hand und Spanndienst

Wegebaudienst: Aufforderung Hand und Spanndienst

Wegebaudienst: Aufforderung Hand und Spanndienst

 

Museum Zur Stadtgeschichte: Verordnung , die Leistungspflichtigen zur Leistung der Spann- und Handdienste aufzufordern

Museum Zur Stadtgeschichte: Verordnung , die Leistungspflichtigen zur Leistung der Spann- und Handdienste aufzufordern

Museum Zur Stadtgeschichte: Liste der zu leistenden Arbeiten der Gemeinden

Museum Zur Stadtgeschichte: Liste der zu leistenden Arbeiten der Gemeinden