Der Schuster- und Stoterstein, ein gotisches Denkmal aus dem Jahre 1464, erinnert an die Liebe einer Schustertochter zu einem Schneidersohn, deren Väter so sehr verfeindet waren, daß der Schneider aus Wut über die Liebe der Kinder seinen Widersacher in der nahen Leine ertränkte.“ (aus: Dr. D. Redecker, „Die Horn-Hefte“ Bd. 4, Neustadt a. Rbge.)

Die beiden Väter sollen sich auf einem Schützenfest gerauft und beschimpft haben und versucht, die tanzenden Kinder auseinander zu bringen.. die Balgerei ging über die Wiese bis ans Leineufer und so fiel einer der Raufbolde in die Leine und ertrank. Der Verbliebene musste den Stein dem Getöteten als Andenken errichten und aus diesem Grund steht der Stein auf dem Schützenplatz. [AD, März 2004]

Der Schusterstein (Kreuzstein oder Sühnestein)

Der Schusterstein (Kreuzstein oder Sühnestein)


 

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