Stadtbefestigung und Schloß Landestrost in Neustadt Rbge
Herzog Erich II., hat durch die Anlage der Renaissance-Bastion und des Schloss Landestrost (16. Jh.) das Stadtbild maßgeblich geprägt.
Festungsmauer der historischen Bastion Landestrost
Festungsmauer der historischen Bastion Schloss Landestrost — Foto: Dyck
Der Amtsgarten (Südbastion) und der Erichsberg (Nordbastion), sowie das Schloss sind bis heute erhalten.
Historischer Heckengang im Amtsgarten
Über viele Jahrhunderte hat sich am Bild des 16. Jh. nicht viel verändert. Die Bewohner haben nach dem 30jährigen Krieg begonnen, Teile der Bastion zu schleifen. Die Sandsteinquader wurden für den Bau der Löwenbrücke, der Schleuse, der Mühlenkanalbrücke und auch als Hausfundamente verwendet.
Das Schloss, seit dem Ende des 19. Jh. bis zum Jahr 1974 (Gebietsreform) war Sitz des Landkreises Neustadt am Rübenberge.
Schlossplatz mit historischem Brunnen
Der letzte Kreisdirektor des Landkreises Neustadt am Rübenberge war Wolfgang Kunze (Verfasser einiger Schriften und Bücher zur Geschichte des Schlosses). Seit der Gebietsreform war die Stadt dem Landkreis Hannover und heute der Region Hannover angehörig.
Heute beherbergt das Schloss das Archiv der Region Hannover, die Stadtbücherei, das Torfmuseum und seit kurzer Zeit Teile des Amtsgerichts in Neustadt. Das Kulturdezernat der Region Hannover ist noch im Mittelbau untergebracht. Räume der oberen Etage im Ostflügel werden für Ausstellungen und Veranstaltungen genutzt. Im Kellergewölbe des Ostflügels sind noch Teile der Weinhandlung und Sektkellerei Kollmeyer untergebracht.
Der Amtsgarten wird seit Jahren am Himmelfahrtstag für mittelalterliche Spiele -Markttage genutzt. In jüngster Zeit ist der Eingangsbereich zum Amtsgarten - vom Parkplatz am Amtsgericht und von der Schlossstrasse - aus gesehen, neu gestaltet.
Die Nordbastion, der Erichsberg, hat in den 80ziger Jahren des v.Jh. eine Neugestaltung erfahren. So ist der Stadtpark am Erichsberg entstanden.
[AD, März 2004]






